Wisperfy
Wisperfy ist meine eigene Diktier-App für macOS. Taste halten, sprechen, loslassen: Der bereinigte Text erscheint in der App, die gerade vorne ist, ob Chat, Editor oder Terminal. Spracherkennung und Aufbereitung laufen vollständig auf dem Mac, ohne Cloud, Konto oder Abo, und ein eigenes Vokabular lernt aus jeder Korrektur.


0 €
laufende Kosten, kein Abo
100 %
auf dem Mac, keine Aufnahme verlässt das Gerät
25
Sprachen mit Parakeet, automatisch erkannt
0.3.2
aktuelle Version, signiert und notarisiert
Ausgangslage
Ich arbeite immer mehr per Sprache statt per Tastatur: beim Prompting, beim Vibe Coding und überall sonst, wo geschrieben wird. Gesprochen bin ich deutlich schneller, und meine Gedanken kommen ausführlicher und genauer an als getippt. Die Diktier-Tools auf dem Markt habe ich anfangs selbst genutzt. Sie kosten aber ein monatliches Abo, das bei intensiver Nutzung schnell ins Geld geht, und schicken die Aufnahmen zur Verarbeitung an fremde Server. Ich wollte eine Lösung, die genauso funktioniert, aber auf meinem Rechner bleibt und mir gehört.
Entstehung
- 01Sprechen statt tippenEin gesprochener Prompt wird ausführlicher als ein getippter: mehr Kontext, mehr Details, weniger Abkürzungen. Diktieren ist für mich deshalb kein Komfort, sondern ein Arbeitswerkzeug, das ich den ganzen Tag nutze.
- 02Raus aus dem AboWer viel diktiert, zahlt bei den gängigen Tools jeden Monat. Wisperfy nutzt die Spracherkennung, die macOS schon mitbringt, und ein frei verfügbares Modell. Laufende Kosten: null.
- 03Auf dem Mac, nicht in der CloudAufnahme und Text verlassen das Gerät nicht. Apples Spracherkennung und das Parakeet-Modell laufen lokal, Parakeet auf der Neural Engine von Apple Silicon. Ohne den Umweg über einen Server ist das in meinem Alltag oft schneller als die Cloud-Dienste, die ich vorher genutzt habe.
- 04Lernt aus KorrekturenSpracherkennung verhört sich bei Fachbegriffen: Aus „Claude Code“ wird „clot code“. Korrigiere ich ein Transkript im Verlauf, schlägt Wisperfy die Änderung einmal als Vokabeleintrag vor. Übernommen wird nur, was ich bestätige, und ab dem nächsten Diktat stimmt der Begriff.
- 05Erweitern statt wartenWeil der Code mir gehört, baue ich Funktionen ein, sobald ich sie brauche, statt auf einen Hersteller zu warten. Die Aufbereitung hängt an einer austauschbaren Schnittstelle: Heute übernimmt Apples On-Device-Modell, auf anderen Systemen ließe sich dort ein anderes Modell oder ein anderer Dienst anschließen.
Was es kann
- 1Push-to-talkTaste halten, sprechen, loslassen: Der Text wird direkt in die aktive App geschrieben. Als Taste dienen die rechte Wahltaste, die rechte Befehlstaste oder fn.
- 2SitzungsmodusEin kurzer Tipp auf die Taste öffnet ein Panel, das bis „Fertig“ zuhört. Das Ergebnis liegt in der Zwischenablage und bleibt im Panel zum Bearbeiten.
- 3Zwei EnginesApples Spracherkennung schreibt auf Deutsch und Englisch live mit. Parakeet erkennt 25 Sprachen, darunter Russisch, und die Sprache auf Wunsch automatisch.
- 4VokabularFachbegriffe und ihre bekannten Fehlerkennungen werden exakt ersetzt und der Spracherkennung vorab als Hinweise mitgegeben. Bei Allerweltswörtern warnt die App, damit nicht jedes echte Vorkommen umgeschrieben wird.
- 5VerlaufDie letzten 500 Transkripte, durchsuchbar und bearbeitbar. Unter jedem Eintrag steht, welche Vokabelkorrekturen gegriffen haben.
- 6Glätten mit Apple IntelligenceOptional korrigiert Apples On-Device-Modell Satzzeichen und verhörte Begriffe aus dem Zusammenhang. Weicht das Ergebnis zu stark ab, kommt der unveränderte Text.
- 7Text kommt anNimmt eine App wie Chrome, ein Terminal oder eine Electron-App den Text nicht direkt an, fügt Wisperfy ihn ein. Zusätzlich liegt er immer in der Zwischenablage.
- 8Mikrofon nach WahlStandardmäßig das eingebaute Mikrofon, auch wenn AirPods verbunden sind. Andere Eingabegeräte lassen sich gezielt wählen.
Datenschutz
- 1Nichts verlässt den MacKeine Cloud, kein Konto, keine Telemetrie. Einziger Netzzugriff ist der einmalige Download des Parakeet-Modells.
- 2Keine Aufnahmen gespeichertAudio wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und nie auf die Festplatte geschrieben.
- 3Passwortfelder bleiben privatIn Passwortfeldern wird nur getippt: keine Anzeige, keine Aufbereitung, keine Zwischenablage, kein Verlauf.
- 4Nur in die richtige AppText geht nur an die App, die beim Tastendruck vorne war. Hat man inzwischen gewechselt, bleibt er in der Zwischenablage.
- 5Private DateienVerlauf und Vokabular liegen lokal und sind nur für das eigene Benutzerkonto lesbar.
- 6Geprüft und signiertEin Sicherheitsreview des gesamten Codes im September 2026 fand keine ausnutzbare Schwachstelle. Die App ist mit Developer ID signiert und von Apple notarisiert.
Technik
- Swift 6
- SwiftUI / AppKit
- Apple SpeechAnalyzer
- Parakeet TDT v3 (CoreML)
- FluidAudio
- Foundation Models
- Core Audio